zu aok.de
AOK-Logo
#
Hotline
für AOK-Versicherte

Bei meinem Kind

Wenn die von uns vorgeschlagenen Methoden zu keiner ausreichenden Verbesserung im Verhalten des Kindes führen oder die Probleme mit dem Kind immer schlimmer werden, raten wir Ihnen, persönliche Unterstützung in Anspruch zu nehmen.

Mehrere Möglichkeiten kommen in Frage:

  • Manchmal hängt es nur an Missverständnissen bei der Umsetzung der Methoden. Diese sind schnell zu beheben. Exklusiv für AOK-Versicherte bietet das Expertenteam von Prof. Döpfner eine telefonische Beratung zum ADHS-Elterntrainer an. Hilfreich ist es, wenn Sie Ihre bisherigen Einträge (z. B. Ihre erarbeiteten Erziehungsmaßnahmen, das ausgefüllte Erfolgsprotokoll oder den Problemverlauf) ausdrucken und für die persönliche Beratung nutzen. So kann die bisherige Entwicklung schnell und gut eingeschätzt werden.

  • Manchmal ist aber auch die Familienkonstellation so komplex, dass eine individuelle Anleitung notwendig ist. Dies kann der ADHS-Elterntrainer nicht leisten. Ein Arzt oder Therapeut mit verhaltenstherapeutischer Kompetenz kennt die von uns vermittelten Methoden gut und kann Sie viel zielgerichteter unterstützen und in der Umsetzung anleiten, so dass die Methoden ihre Wirkung zeigen können.

  • Manchmal sind auch erst andere Schritte vorrangig zu gehen. Hier kann Sie ein Fachmann am besten beraten. Sie können sich an einen Erziehungsberater, Ihren Kinderarzt, einen Kinder- und Jugendpsychiater oder an einen Psychotherapeuten wenden.

Was Sie auf jeden Fall NICHT denken sollten: „Bei uns funktionieren die Methoden sowieso nicht!“ Tatsächlich ist dies so gut wie nie der Fall – das wissen wir aus langjähriger Erfahrung. Bedenken Sie immer: Das Spektrum von Behandlung und Unterstützung ist breit – selten sind schon alle Möglichkeiten ausgeschöpft!

Weiter zu: Hilfe, wenn es nicht gut klappt: Bei mir selbst