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Belohnungspläne Film

Da der Wettkampf um lachende Gesichter bei den Hausaufgaben typischerweise mit kleineren Kindern durchgeführt wird, sehen Sie hier nicht wie gewohnt Jakob und seinen Vater, sondern Tims Familie. Tim ist neun Jahre alt, hat ADHS und starke Hausaufgabenprobleme. Oft sind die Kinder, für die sich der Wettkampf um lachende Gesichter wegen starker Ablenkung bei den Hausaufgaben eignet, sogar noch jünger (erstes und zweites Schuljahr).

Im Film erklärt Tims Mutter den Wettkampf um lachende Gesichter einfühlsam:

  • Sie spricht die Hausaufgabenprobleme ehrlich an, aber ohne, dass es für Tim demütigend ist.

  • Die Mutter zeigt Tim ihr Verständnis und möchte die Situation für ihn verbessern – mit einem Spiel!

  • Indem beide den Wettkampf um lachende Gesichter beispielhaft durchspielen, versteht Tim sofort, wie das Spiel funktioniert. Die Mutter stellt Tims Probleme nicht negativ, sondern neutral dar.

  • Sie gibt Tim nicht das Gefühl, dass sie sich freut, wenn sie ein Gesicht bekommt. Vielmehr versetzt sie sich in seine Lage und freut sich mit ihm, wenn er Gesichter bekommt. Sie spielt mit Tim und nicht gegen ihn!

  • Die gemeinsam erstellte Belohnungsliste motiviert Tim ungemein, sich künftig anzustrengen.

  • Die Mutter beteiligt Tim auch an den Überlegungen, für wie viele Gesichter er welche Belohnung bekommt. Häufig haben Kinder hierfür ein gutes Gespür. Oft sind sie sogar eher zu streng zu sich, wie in diesem Filmbeispiel. Wichtig ist, dass sich Tim für die Gesichter anstrengen muss, sie aber auch gewinnen kann. Dann ist das Spiel sehr motivierend. Für Kinder geht der Reiz verloren, wenn das Spiel zu einfach oder zu schwer ist.