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Regeln Ihre Regeln für den Medienkonsum

In diesem zweiten Teil stellen wir Regeln auf, um für den Medienkonsum einen klaren Rahmen zu schaffen. Ihr Kind weiß, wie lange es fernsehen oder Computer spielen darf und welche Spiele oder Sendungen erlaubt sind. Tägliche Grundsatzdiskussionen können vermieden werden. Folgendes Vorgehen hat sich beim Thema „Medien“ als sinnvoll erwiesen:

1. Legen Sie eine tägliche, maximale Medienzeit fest.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung empfiehlt folgende tägliche Maximalzeiten für Medien (gilt für alle Medien zusammen – also Fernsehen, Gameboy, Konsole und Computer etc.):

  • Kinder von drei bis fünf Jahren: circa 30 Minuten pro Tag (meist Fernsehen).

  • Kinder von sechs bis neun Jahren: circa 60 bis 90 Minuten pro Tag.

  • Kinder von zehn bis 13 Jahren: circa 90 bis 120 Minuten pro Tag.

2. Überlegen Sie, wann Ihr Kind fernsehen oder Computer spielen darf.

Zum Beispiel: „Jeden Nachmittag nach den Hausaufgaben“. Es ist hilfreich, wenn Ihr Kind nicht kurz vor dem Schlafengehen noch etwas Aufregendes im Fernsehen sieht oder Computer spielt. Sonst ist es womöglich zu aufgedreht, um zu schlafen.

3. Überlegen Sie mit Ihrem Kind, welches Spiel oder welche Fernsehsendungen erlaubt sind.

Lassen Sie sich die Spiele zeigen und entscheiden Sie, ob Ihr Kind dieses Spiel spielen darf oder nicht. Wenn Sie Bedenken haben, ob das Spiel für Ihr Kind geeignet ist, kann ein Gespräch mit dem Lehrer oder mit anderen Eltern sehr hilfreich sein. Auch im Internet können Sie sich zu diesem Thema gut informieren (z. B.: www.bundespruefstelle.de).

Hinweis: Um die Medienzeit besser zu verdeutlichen, können Sie mit „Medien-Chips“ arbeiten. Jeder Chip steht für eine festgelegte Medienzeit (z. B. 15 Minuten). Das Kind kann diese Chips gegen Medienzeit eintauschen. Kleineren oder sehr impulsiven Kindern sollten Sie die Chips nur für den jeweiligen Tag austeilen. Überlegen Sie gemeinsam, wie es die Zeit für Fernsehen und Computerspielen aufteilen möchte. Erinnern Sie Ihr Kind daran, wenn später noch seine Lieblingssendung läuft oder es noch mit einem Freund gemeinsam Computer spielen will. Älteren oder weniger impulsiven Kindern können Sie die Chips auch für die ganze Wochen ausgeben. Sie können sich die Medienzeit dann über die Tage hinweg selber einteilen.